Das Wunder von Erkelenz

Seit knapp vierzig Jahren findet die Leichtathletik-Kreismeisterschaft der Schulen statt. Seit knapp vierzig Jahren gewinnt dort praktisch ununterbrochen das Cusanus Gymnasium Erkelenz. Eine Schule, an der es von der 5. Klasse an eine Leichtathletik AG gibt, in der Leistungssportler „herangeszüchtet“ werden und die regelrecht mit dem Anspruch zu gewinnen antritt. Alles aussichtslos, sagt ihr. Alles? Nein! Eine von unbeugsamen Galliern bevölkerte Schule im Herzen Übach-Palenbergs hört nicht auf, dem Favoriten Widerstand zu leisten. 😉
Und in diesem glorreichen Jahr des vierten Weltmeistertitels für Deutschland ist die jahrelange Hartnäckigkeit und das extreme Training im Hochland Kolumbiens endlich belohnt worden. Das kleine Schule wurde ganz groß und errang in der fast vierzigjährigen Historie der Veranstaltung zum ersten Mal den Titel!
Ja, richtig, wir haben gewonnen! Nachdem man sich in den vergangen Jahren nach anfänglicher Überlegenheit trotzdem immer mit Platz Zwei begnügen musste, war nun die Spitze fällig: In der Wettkampfklasse II, in der alle Jungen antraten, konnte wie gewohnt mit Frederic Baum im Hoch-und Weitsprung gerechnet werden, Lukas Troschke fuhr wie üblich die Siege beim Kugelstoßen und Speerwerfen ein. Doch dieses Jahr machten die Zweitplaztierten und die Überraschungsieger beim 100m Sprint (Thomas Mäuser) und bei der 4x100m Staffel (Peter Kaleta, Frederik Baum, Lukas Troschke, Roman Krükel) den entscheidenden Unterschied. Es war tatsächlich die geschlossene Mannschaftsleitung, die den Sieg sicherte.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.