Ein frostiges Vergnügen

Die „Icebucket-Challenge“ kennt fast jeder, weil die Videos im Internet ein wahrhaftiger Hit sind. Auch das Carolus-Magnus-Gymnasium hat das Fieber gepackt, sodass als Abwandlung die CMG Challenge entstand. Herr Schlagenhof hat diesen Stein ins Rollen gebracht. Daher habe ich ihn interviewt.

Als er von der „Icebucket-Challenge“ gehört habe, hielt Herr Schlagenhof diese für einen unterhaltsamen Weg, um für jene Nervenkrankheit Spenden zu sammeln. Der Lehrer sagte, dass die CMG Challenge ein solcher Erfolg sei, da ihr Charakter genau den Geschmack der Schülerschaft treffe. Als Herr Heß Herrn Schlagenhof nominierte, habe die Idee nahe gelegen, die Aktion an die Schule zu bringen. Die Schule engagiere sich sozial und daher passe die Challenge gut in das Schema wohltätige Projekte zu fördern.

Seiner Meinung nach seien die Filme ausgesprochen witzig. Er fand, dass die Teilnahme von Herr Münstermann zeige, dass sich alle beteiligen würden und selbst der Schulleiter keine Ausnahme bilde.

Auf die Fragen hin, welches der Videos ihm am meisten gefällt und wen er gerne einmal in der Challenge erleben möchte, musste Herr Schlagenhof erst einmal nach denken. Schließlich äußerte er, dass ihm das Video von Frau Kremer gut gefallen habe, weil sie die ganze Zeit über ihre Daumen tapfer nach oben reckte. Weiterhin sei die Challenge von Herr Köhler fällig, denn man habe ihn bereits drei mal nominiert. Jedoch würde der Kollege es wohl bald in Angriff nehmen.

Das Projekt verlaufe seiner Aussage nach Plan und mit bemerkenswertem Erfolg. Bisher seien etwa 300 Euro Spendengelder zusammen gekommen. Das gesetzte Ziel liege bei ganzen 500 Euro, welche bestimmt in den nächsten Wochen erreicht würden, denn die Challenge sei noch lange nicht vorbei. Es würden weitere Videos erwartet werden. Die Spenden, 5 Euro pro Teilnehmer, seien für den Kooperationspartner Ärzte ohne Grenzen bestimmt.

Ich ziehe das Fazit, dass die CMG Challenge ein sehr gute Idee ist, weil sie effektiv und belustigend Geld für eine gute Sache sammelt. Ärzte ohne Grenzen verdient in der Tat für seine großartige Arbeit etwas Unterstützung. Also hoffe ich, werden sich noch viele nominieren lassen. Der Appell richtet sich sowohl an die Schülerinnen und Schüler als auch an die Lehrerschaft sich nicht zu zieren. Außerdem zolle ich allen Respekt, die sich hierbei einen Eimer Eiswasser über den Kopf schütten lassen – besonders bei diesem Winterwetter!

Anna Zantis

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